Geliebtes München. Ich finde München einfach wunderschön und bin aus diesem Grund an einem Sonntag nach MINGA gefahren, um mir mal die Weihnachtsmärkte der schönen bayrischen Hauptstadt anzuschauen. 🙂
Münchner Christkindlmarkt auf dem Marienplatz
Geliebtes München. Ich finde München einfach wunderschön und bin aus diesem Grund an einem Sonntag nach MINGA gefahren, um mir mal die Weihnachtsmärkte der schönen bayrischen Hauptstadt anzuschauen. 🙂
Münchner Christkindlmarkt auf dem Marienplatz
Es weihnachtet sehr stark. Besonders als ich auf den Christkindlmarkt auf dem Marienplatz in München kam. Mit wunderbarem, traditionellem bayrischem Charakter lädt dieser Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsgefühlen ein – und tatsächlich traten diese bei mir ein. 🙂
Throwback… der Christkindlmarkt ist der älteste Weihnachtsmarkt in der bayrischen Landeshauptstadt. 1310 wurde der Nikolausmarkt das erste Mal schriftlich erwähnt und gehört damit sogar zu den ältesten Weihnachtsmärkten im deutschen Sprachraum. Auch hat sich seit knapp 200 Jahren das Warenangebot fast nicht verändert. So gibt es seit dieser Zeit schon immer Holzwaren aus Südtirol, Lebkuchen und Zwetschgenmanderl.
Die größte Attraktion ist wohl der prächtige Weihnachtsbaum mit einer Größe von fast 27 Metern und mit rund 3000 LED-Lichtern. Bis zum 8. Januar wird er auf dem Marienplatz stehen und später als Maibaum wiederverwertet.
FAKTEN: Auf über 20.000 Quadratmeter finden sich über 150 Buden wieder mit den verschiedensten Arten von weihnachtlichen Freuden – von altdeutschem Weihnachtsschmuck, über modische Deko, bis hin zu Gaumenschmäusen jeglicher Art wie beispielsweise gebrannte Mandeln und Bratwurst. Grade für all die Naschkatzen ist dieser Weihnachtsmarkt wie ein Schlaraffenland. Von dem berühmten Elisenlebkuchen über Schokolade bis hin zu Nougat gibt es alles was das Naschkatzenherz beliebt.
Aber auch Dekofans werden hier versorgt. So gab es an den diversen Ständen urtypischen Weihnachtsschmuck, bei anderen Puppen mit Namen und wieder anderen schöne Lichter und Dekoartikel.
Ein paar Eindrücke vom Christkindlmarkt
Fazit: Einer der schönsten Weihnachtsmärkte mit einem traditionell bayrischen Charakter. Durch den schönen Weihnachtsgeruch, die schöne Beleuchtung und den wunderbaren Weihnachtsbaum kamen absolute Weihnachtsgefühle bei mir auf. Ein Besuch in Minga für den Christkindlmarkt? Absolut empfehlenswert! 🙂
Mittelalter bezeichnet eine Epoche vom Ende der Antike (6. Jahrhundert) bis zum Anfang der Neuzeit (15.Jahrhundert). Die Währung? Groschen. Die Kleidung? Zeitgemäße Gewänder wie Ritterrüstungen, Narren- und Mittelaltergewand.
Und genau unter diesem Motto fand in München der mittelalterliche Weihnachtsmarkt auf dem Wittelsbacher Platz statt. Mittelalterliche Buden, hergestellt aus handbehauenem Antikholz versehen mit Schnitzereien. Personen an den Ständen in mittelalterlichen Gewändern. Die Preise angegeben in Gulden. Verkauft wurden Kerzen, getrocknete Früchte, Tee, Süßigkeiten, Schmucke, Bekleidung, Liköre und vieles mehr. An manchen Ständen wurde sogar vor Publikum Glasblaserei und Kaligraphie betrieben. Ein wahrer Sprung zurück in vergangene Zeiten, zu Edelfrauen, Burgfräulein, Rittern, Narren und Minnesängern. Und tatsächlich trifft man auf dem Markt nicht nur den Nikolaus, sondern auch Ritter auf ihrem Gaul, Narren und anmutige Edelfrauen. Zur Unterhaltung trugen Spielleute, Wahrsager und Gaukler bei.
Anbei Impressionen von den Ständen:
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. So wurde passend zum Mittelalter offenfrisches Flammenbrot, Spanferkel vom Spieß und weitere Gaumenschmäuse angeboten. Auch wurden typische Getränke aus der Epoche nach überlieferten Rezepten angeboten, wie beispielsweise Drachenglut und Würzwein.
Auch die Redensweise war interessant. So drückten sich die Standbesitzer teilweise aus, als wären sie wirklich aus dem Mittelalter speziell zum Weihnachtsmarkt nach München gekommen.
Mein Fazit: Ein wunderschöner, sehr interessanter Weihnachtsmarkt in einer der schönsten Städte der Welt. Ich würde diesen Weihnachtsmarkt jedem empfehlen, der sich gerne für ein paar Stunden in vergangene Zeiten zurückversetzen möchte.
Klein, aber wirklich super fein und goldig. Der Weihnachtsmarkt in der Residenz in München. Schöne Hütten mit Alpenflair laden zum verweilen ein. Dadurch das der Markt so klein ist wirkt er viel gemütlicher und übersichtlicher als manch anderer Weihnachtsmarkt. Wie ich auch gelesen habe, ist dieser wohl auch der stimmungsvollste in ganz München!
Im Weihnachtsdorf wird auch Tradition groß geschrieben. So wurde an verschiedenen Ständen nicht nur traditionelle Weihnachtsartikel, wie Weihnachtssterne und Christbaumschmuck verkauft, sondern auch traditionell bayrische Trachten wie Dirndl und Lederhosen.
Ein St
and, der es mir besonders angetan hat, war ein Stand der Kaleidoskop verkauft. Wie ich schon in meinem Beitrag „1. Internationaler Weihnachtsmarkt bei Audi oder auch die schöne, besinnliche Weihnachtszeit“ erwähnt habe, liebe ich Kaleidoskope, weil das bei mir immer schöne Kindheitserinnerungen auslöst. Außerdem waren die beiden Standbesitzer einfach herzallerliebst und sehr lustig.

Nicht nur herzallerliebst, sondern auch lustig! 🙂

Herzallerliebste Standbesitzer! 🙂
Ein paar Impressionen vom Weihnachtsdorf im Kaiserhof der Residenz:
Fazit: Für gemütliche Momente ist das Weihnachtsdorf in der Residenz absolut empfehlenswert. Der Markt lädt durch sein Alpenflair zum verweilen ein. Gemütlichkeit? Tausend Prozent JA! Vielfalt der Stände? Definitiv ja! 🙂
Weihnachtlich ist es in Ingolstadt geworden. Die Weihnachtsdeko ist aufgehängt. Irgendwie menschelt es mehr. Die Menschen werden besinnlicher und freuen sich auf diese fröhliche und vorweihnachtliche Zeit. Es liegt einfach Weihnachten in der Luft. Und dazu passend fand auf der Audi Piazza in Ingolstadt, der kleine, aber süße 1. Internationale Audi Weihnachtsmarkt statt. Stände von allen Audi Standorten waren vertreten und boten ihre landestypischen Dinge an, wie beispielsweise belgische Pralinen (aus der Dose ;)) aus Brüssel, ungarische Schokolade aus Györ und eine Piñata am Stand von Mexico.
Zu manchen Dingen wurden mir auch schöne Anekdoten erzählt. Wie beispielsweise über die Schokolade aus Ungarn, welche dort traditionsbewusst auch gerne neben den Weihnachtskugeln, an den Christbaum gehangen werden. Das könnt ihr auch auf dem Bild sehen! 🙂
Die Stände waren allerdings nicht nur dafür aufgebaut Weihnachten an den unterschiedlichen Audi-Standorten vorzustellen und die Traditionen näher zu bringen, sondern waren eher dazu gedacht, dass die Erlöse einem guten Zweck an dem jeweiligen Standort zu gute kommt. Am Stand von Ungarn sollte beispielsweise eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung in der Nähe von Györ untertützt werden, am Stand von China Menschen, die in China ein jährlichen Verdienst von grade einmal umgerechnet 600€ haben.
Zwischen den Ständen war auch eine lebendige Krippe aufgebaut mit einem echten Schaf und zwei Lämmern. Weiterlesen
Grade mal zwei Wochen in Bayern und schon durfte ich etwas wirklich typisch bayrisches erleben… eine Führung durch eine Bierbrauerei mit dem Rotaract Club Ingolstadt! Vorab: es war wirklich mehr als spannend! Bei der Führung hatten wir ein wirklich, bayrisches, (Ingolstädter) Urgestein dabei. Er erklärte uns zum einen die Geschichte vom Bier und wie die Produktion funktioniert. Ursprünglich trank man in Bayern im Mittelalter eher Wein! Bier war damals wohl auch eher eine eklige Angelegenheit, weil so ziemlich alles miteinander vermengt und als Bier bezeichnet wurde.
Grund genug für das Reinheitsgebot. Im Reinheitsgebot wurde festgelegt, dass Bier nur aus Wasser, Hopfen, Hefe und Malz bestehen darf. Dabei sagt unser netter Guide auch: „Ingolstadt ist die heimliche Hauptstadt des Bieres und des Reinheitsgebots.“ Und warum? Naja, weil am 23. April 1516 die neue Landesordnung durch die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt erlassen wurde! Mein erster Gedanke? „Wow Ingolstadt ist wohl doch nicht so ein kleines, süßes Dörfchen, sondern wirklich eine Stadt mit großer Geschichte!“ Nur kurz nebenbei erwähnt, hat er auch erzählt, dass die berühmte Ludwig Maximilian Universität (LMU) in München eigentlich in Ingolstadt gegründet wurde. Durch die Bedrohung von Napoleon wurde die berühmte Uni allerdings immer weiter in den Süden nach Landshut verschoben.Aber genug von der Geschichte, den Rest lest ihr am besten selbst nach.

Obergäriges Bier
Soweit so gut. Als ich nun endlich aus dem Staunen kam begann die richtige Führung.Uns wurde dabei der Unterschied zwischen untergärig und obergärig im Bezug auf Bier erklärt. Dazu besuchten wir zuerst den Bereich, wo obergäriges Bier produziert wird. Für obergäriges Bier ist eine Raumtemperatur von 15-20°C notwendig. Dort ist es dann – wie anzunehmen – auch recht angenehm warm. Wie der Name es schon andeutet schwimmt bei obergärigem Bier die Hefe oben, so wie ihr das auf dem Bild sehen könnt. Für untergäriges Bier habe ich leider kein Bild. Zu sehen gab es auch nicht wirklich was. Es waren eher Bottiche, aber ohne Einblick ;). Allerdings sei so viel gesagt: In dem Raum war es schon ein bisschen kühler!!! Aber nicht minder interessant. Untergäriges Bier wird im Gegensatz zum obergärigen bei 4 bis 9° C gekühlt. Die Hefe setzt sich hierbei – wie der Name es schon sagt – unten ab. Also im Prinzip einmal anders rum als beim obergärigen! ;). Und zum Abschluss sind wir in den Raum mit den Bierfässern gegangen. In diesem Raum war es EISIG!!! Wirklich super, super kalt. Als Belohnung gab es dafür a „Hoibe Zwickel“ In diesem Sinne: PROST!
Kurz zusammengefasst: Ingolstadt scheint die Hauptstadt von so ziemlich allem zu sein (Reinheitsgebot, Gründungsort der LMU usw.) . Aber nicht falsch verstehen! Ich mag die kleine, süße, bayrische Stadt immer mehr. Und das Bier? Das war ganz großes Kino, genauso wie die Führung durch die Brauerei!!! Ach Ingolstadt ich freue mich so sehr auf dich und sechs wunderschöne und wunderbare Monate in meinem (ge)lieb(t)en Bayern!!! 🙂
Staune und lerne in Bayern. Seit gut zwei Wochen nenne ich nun Ingolstadt meine „Heimat“. Vorab: ich mag die Bayern. So herzliche, freundliche und tolle Menschen sind wirklich erfrischend! Man merkt schon: im Freistaat Bayern ist alles ein bisschen anders.
Und damit komme ich zu einigen Sachen, die mir in meinen ersten zwei Wochen aufgefallen sind. 🙂
1. Bayern sind – wie zuvor erwähnt – super freundlich, sehr zuvorkommend und nehmen sich in Geschäften zum Erklären viiiiiiiiel Zeit. Die Laune? Suuuubbber!! 🙂 Aaaaaber… (ja jetzt kommt das aber) dafür dauert es auch wirklich ewig in Warteschlangen. Was in Wiesbaden in zwei Minuten kassiert ist, dauert in Bayern zehn Minuten!! Dafür ziehen sie in Wiesbaden und Umgebung eher eine Flunsch bei ihrer Arbeit. Kurz zusammengefasst: Bayern, da dauert es ein bisschen länger, dafür sind die Leute sehr freundlich und herzlich. Hessen, da geht es flott, dafür sind die Leute eher mies drauf! 😉
2. Neulich gelernt: Neulich beim Bäcker. „Ein halbes Laib Brot bitte!“ Von Wiesbaden und Umgebung kenne ich, dass ein halbes Laib Brot einfach die Hälfte von dem ganzen Laib kostet. Klingt auch sinnig oder? Nicht so in Bayern… An einem Tag habe ich 1,22€ bezahlt am nächsten 1,44€. Meine Frage darauf: „Wiegen Sie das Brot?“ Die Antwort hat mich erstaunt: „Ja mei freilich.“ Wieder etwas gelernt. Teile nicht den Preis, den du auf dem Preisschild siehst durch zwei, sondern warte ab, wie viel das Laib wiegt.;)
3. In Bayern ticken auch die Uhren ein bisschen anders. Ein normaler Tag in Deutschland hat 24 Stunden. Nicht so in Bayern…(vielleicht ist es auch so eine Ingolstadt Besonderheit) dort hat ein Tag von Donnerstag bis Samstag GANZE 25 Stunden… WAHNSINN!!!
Ich werde weiterhin von schönen bis skurrilen Eigenheit von meinem (ge)lieb(t)en Bayern berichten!!! 🙂
Ingolstadt. Die kleine, süße Stadt im tiefsten Bayern nur etwa 70 Kilometer entfernt von München ist für die nächsten sechs Monate meine neue „Heimat“. Vergangene Woche bin ich schon umgezogen und ich muss sagen: Die Altstadt ist ein Traum. Wunderschöne alte Gebäude. Und die Bayern? Die sind herzallerliebst. So freundlich, offen und sehr zuvorkommend. In jedem Geschäft nimmt man sich Zeit erklärt und redet. Leider dauert es dann auch ein bisschen länger an der Kasse ;). Nichtsdestotrotz mag ich die Bayern. Über den Dialekt? Davon werde ich berichten, wenn ich mich ein bisschen eingelebt habe. 🙂 In diesem Sinne: Auf Wiedaschaung. Auf boid. 🙂
✈️Bereit zur Landung: Danke Lufthansa für 6 Monate Himmel, Sonne und selten mal Wolken, neue Leute und Freunde, unbezahlbare Erlebnisse und Momente, ganz oft hoch hinaus, schöne Momente des Lachens und Wohlfühlens, die tägliche Faszination Fliegen und die besten Kollegen der Welt!!!! Und jetzt mit voller Geschwindigkeit auf nach Ingolstadt zu AUDI! 🚗🚙🚕🚘 In diesem Beitrag habe ich ein paar Impression von der Faszination Fliegen zusammengestellt! 🙂 